Mittwoch, 24. April 2013

Igiit eine Spinne

Tiere mit acht Beinen sind so eine Sache. Am liebsten sehe ich die Dinger von ganz weit weg, vorallem wenn es so große dunkle sind. Bis Samstagnacht dachte ich immer die wären schwarz. Normalerweise bin ich die erste wegrennt wenn so etwas großes dunkles in einer Ecke sitzt.
Schweiß und Angstattacken sind normal.

Große Spinne noch größer

Aber Samstagnacht war ich mutig. Dazu müsst ihr wissen das ich nur auf dem Balkon rauche (ja ich weiß blödes Laster) und als ich Samstagnacht auf dem Balkon stand und gerade wieder rein gehen wollte. Sah ich wie mein Kater was großes schwarzes an der Balkontür kurz Interessiert musterte aber ganz schnell rein gehüpft ist (er ist eben wie ich ein großer Angsthase). Ich also vorsichtig hin....
iiiiiiiiiih..
Schnell rein Tür zu und durchatmen. *Puh* ich bin nicht gefressen worden. :)

Tja aber was acht man wenn man das „große“ böse Ding doch ablichten möchte? Man schnappt sich die Spiegelreflex und wirft die angst mal eben über Bord.
Groß und nah sollte das Bild werden, war ja klar. Eigentlich habe ich keine auch Probleme nah an die Sachen ran zu gehen die ich ablichten möchte, bei dem Exemplar half auch durchatmen nicht wirklich. Mit Sicherheitsabstand durch den Sucher geschaut und das dadurch einige merkwürdige Bilder entstehen würden war mir schon vorher,

An dieser Stelle erwähne ich noch, das dieses fiese Ding sich in der ganzen Zeit kein bisschen bewegt hat.
Hier das erste Bild was ich gemacht habe. Es ist nicht besonders scharf aber ich hatte ja auch unendlich viel Angst.

Die nächsten Bilder wurden dann schon besser. Aber meine Angst wurde trotzdem nicht weniger.





Bei dem unteren Bild sieht es so aus als ob die spinne gerade ins Bild laufen will. Dieses und noch ein paar andere Bilder habe ich mal gedreht. Gefiel mir besser. 













Und dann kam dieses Bild zustande. Das fand ich so gut das mir kurzerhand die Idee kam, das ganze zu duplizieren zu spiegeln und zu guter letzt zusammen zu fügen.
Aber manchmal liegen zwischen Theorie und Praxis Welten. Hin und her probiert aber mit gimp wollte mir das ganze nicht gelingen. Bis Sonntagabend habe ich rumporbiert zum Schluss habe ich mir dann doch Picasa noch runtergeladen und da hab ich es innerhalb weniger Minuten so hinbekommen wie ich es haben wollte.



Jetzt habe wieder mal ein neues Titelbild bei Facebook. 
Mutig wie ich in dieser Nacht war, hat mich die größe von der Spinne auch noch interessiert, hab mir ein Lineal geschnappt und in sicherer Entfernung dran gehalten. Das Ding war/ist 5,5cm groß. So wie sie dagegessen hat.


Die Spinne frontal abzulichten hat nicht so ganz geklappt. Auch wenn Spinnenfotografie jetzt nicht zu meiner neuen Leidenschaft gehören wird aber das möchte ich dennoch irgendwann noch mal auf ein Bild bannen.

Was das für eine Spinnenart ist weiß ich nicht. Ich kenne sie nur unter Kellerspinnen. Aber vielleicht weiß ja einer von euch den genauen Namen.

Montag, 22. April 2013

Ameisen im Fokus

In der letzten Woche habe ich mehr wie nur einmal versucht Ameisen ins rechte Licht zu rücken.
Die ersten Bilder sind mit einer etwas größeren Waldameise entstanden.
Hier hatte ich gleich drei Probleme die gute hatte zum einen Beute im Griff die sie unbedingt nach Hause bringen wollte und zum anderen war sie sehr hektisch Unterwegs, das dritte Problem war
das eine dunkle Ameise nicht besonders gut auf einem dunklen Stein zu sehen ist.

Dienstag, 16. April 2013

Kleintiere vor der Linse

Damit meine ich nicht Hamster und Co, es geht ja bekanntlich noch kleiner.
Das Wetter gestern habe ich genutzt um in meinem Garten fleißig zu sein und gegen Nachmittag habe ich dann meine Kamera zur Hand genommen nach geeigneten Motiven gesucht und auch fündig geworden. 

Da ein Makroobjektiv ja nun mal leider nicht so billig ist muss ich erst mal mit Nahlinsen auskommen. 
Aber... nein es gibt kein aber, denn ich bin hell auf begeistert.
Als ich ein paar Bilder gemacht habe wollte ich meine +10 Dioptren Nahlinse ausprobieren.

Schau durch den Sucher und seh erst mal nichts. Alles verschwommen. Näher ran, weiter, weg. Knips knips.
Jetzt hab ich's. Ah nein doch nicht.
Bei den kleineren Nahlinsen habe ich etwas mehr Spiel mit dem Scharfstellen. Bei der 10er ist der Abstand vom Scharfen Bild zu totaler Blindheit vernichtend gering und das wo ich oft so ein unruhiges Händchen habe.
Und dann habe ich auch noch Tiere die die Frechheit besitzen sich zu bewegen, die Natur kann schon böse sein.
Spaß hat es trotzdem gemacht. Und ein paar schöne Bilder sind auch bei rum gekommen.

Aber seht selbst.


Ein Blümchen ohne Nahlinse fotografiert.

Das Bild habe ich jetzt nicht nachträglich aufgehellt.
Kurz danach fiel mein Blick auf  eine andere Blume die aber kleine Krabbelkäfer auf den Blütenblättern
zu Gast hatte.

Ab in die Hütte und Nahlinsen aus dem Rucksack gekramt und die +10 rausgeholt und draufgeschraubt.





Das Bild ist aufgehellt und zugeschnitten. Aber die Käfer sind relativ scharf und man kann sogar den Blütenstaub erkennen (glücklich bin ich aber trotzdem)
Mein Glück war das die Käfer eher ruhig Unterwegs waren.

Anders sollte es werden als ich es mit einer Ameise probiert habe.
Es war zwar eine Waldameise also größer als die Käfer auf der Blüte aber das Ding war etwas hektischer unterwegs. 

Aber davon beim nächsten mal.

Bis dahin wünsche ich euch sonnige Tage und viele Bilder.